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Mario2UMassJune 04 All things come to an end!!!Hi Leute,
ich wollte, wenn auch etwas verspaetet den USA-Blog noch zu Ende bringen. Leider hab ich keine Moeglichkeit mehr Bilder von den letzten Tagen im Amiland hochzustellen, da wir bereits an unserem naechsten Ziel, Peru, angekommen sind und ich meinen Lappi in NYC gelassen habe. Naja, was soll ich ueber die letzten Wochen in Amherst sagen? Alles hat ein Ende und es ist einerseits Schade, dass wir diesen Lebensabschnitt jetzt beendet habe, da wir eine sehr gute Zeit hatten und wir vorallem Abschied von de Leuten mit denen wir 9 Monate zusammen abgehangen haben, nehmen mussten. Anderseits reichen 2 Semester USAauch erstmal und wir sind froh, dass wir zu neuen Abenteuern aufbrechen koennen. Wir werden definitiv einige Leut, die uns sehr ans Herz gewachsen sind vermissen und bald werden die Tage in Amherst zu den guten alten Zeiten zaehlen und wir werden mit voller Freude und einem laecheln auf dem GEsicht arueber erzaehlen.
Bilder von Toronto und den Niagara Faelen hatte ich bereits Anfang Mai hochgestellt. Leider hatten wir nicht mehr so viel Zeit zu reisen bze. auch nicht die Moeglichkeit, da wir unser Auto 10 Tage vor Abreise verkauft hatten. Haben nauelich en klasse deal rausgeschlagen :-)
Fuer Plzmouth hat es leider nicht mehr gereicht, aber ich denke, dass man das ja noch irgendwann mal bei nem New England Roas Trip nachholen kann. ;-)
Sorrz fuer das staendige vertippen, aber die spaisch Tastauren haben esin sich. So, sind gerade uebrigens in Arequipa und werden jetzt fuer en Monat hier bleiben und an nem, Projekt der katholischen Kirche arbeitem. Ich werde in ner Grosskueche fuer arme alte Señores kochen und Athina ist im Jardin de niños (Kindergarten). Wir wohnen beide bei Familien, die fuer uns kochen und uns Unterkunft geben. Bin gerade hoffnongsvoll am Spanisch lernen, natuerlich auf eigene Faust bzw. mit Hilfe meiner Gastmutter Amparo. Ist alles sehr nett hier und ich werde emnaechst auch ein paar Photos von Arequipa und unserer Umgebung hochstellen. Bis dahin wuensch ich euch allen was...
Bis die Tage
Hey guys, I just want to mention very shortly that we arrived well and that we are now in Arequipa. Arequipa is the town were we are going to stay for a month and work on a social project. As most of you might already know Athina and I are both hosted by different families. Fortunately we are living just 2 blocks away from each other. The work is going to start tomorrow, since we had some formal problems to get in touch with our instructors. I will definetely upload some pictures, hopefully pretty soonish! Enjoy ur summer unless u are in the southern hemisphere rigth now ;-) It is pretty cold down here, since desert climate is reigning here in Arequipa (2300m asl, cold at night and warm, in during day time)... Have a good one! May 03 Honey Bastard aka Honey Mustard, BBQ and CO. (April 2007)Hey Düüüdes,
how are u all doin' so far? Wollte mich mal wieder melden und das Neueste berichten. Leider gibt es nicht richtig viel zu erzählen. Haben den vergangenen Monat ziemlich viel gefeiert. Uns ist irgendwie klar geworden, dass unsere Zeit hier langsam abläuft. Von heute ab sind es noch genau 22 Tage. Leider hatten wir mit dem Wetter bislang nicht ganz so viel Glück wie in Europa, aber langsam macht sich die Wolkendecke hier über New England auch nciht merh ganz so breit und läßt die gute alte Sonne wieder mal ran... Das ist natürlich super, weil wir uns jetzt ganz oft en leckeren Kaffee in unserem Lieblingskaffee Rao's (Bilder gibts das nächste Mal) gönnen.
Wie ihr auf den Bildern sehen könnt, haben wir meinen Geburtstag (wer ihn vergessen hat "Shame on you"), Ostern und 2 BBQs super toll verbracht. Insbesondere das eine BBQ war ganz lustig... Jaja die Franzosen! ;-)
Rumgekommen sind wir leider diesen Monat nicht viel, aber das wird sich im Mai nochmal ändern. Werden das komende Wochenende nach Toronto fahren (Hostel ist schon gebucht) und Plymouth steht auch noch auf dem Plan. Ein weiteres Highlight wäre noch Angeln in New Hampshire, ob das was wird, steht in den Sternen... Das hängt auch alles en bissi von den letzten Uniwochen ab.
A propos UNI! Hatte ja ursprünglich 5 Kurse. Das war mir dann irgendwie en bissi viel und hab den einen jetzt auf Audit gewechselt *party* :-) Sonst läuft es eigentlich ganz gut mit den Kursen, naja wenn man das ganze optimistisch betrachtet :-$ *worried* Hatte dieses Semester eigentlich nur mit 3 Kursen ein einigermaßen glückliches Händechen und das wären "Artificial Intelligence", "Robotik" und Spanisch... Naja, bis auf das die Spanischlehrerin grauenhaft ist, weil sie einfach kein Wort Englisch kann...
Eine gute Nachricht habe ich noch für euch und zwar bin ich jetzt stolzer Besitzer einer Canon EOS Rebel XT aka Canon EOS 350d. Das ist eine super geil, hammer harte digitale Spiegelreflexkamera, die ich bei Ebay für verhältnismäßig wenig Geld ersteigert habe... Ich werde euch also ab sofort und auch in Peru mit richtig professionellen Fotos versorgen... Naja, zumindest die Kamera ist professionell Denke ich muss da noch en bissi üben! Aber en paar Bilder sind schon ganz nett geworden... Dazu aber das nächste Mal ein paar Exemplare
Jo, das war es dann auch schon erstmal von mir und wir hören dann voneinander spätestens Anfang Juni, wenn ich euch die ersten Bilder aus Lima posten werde :-) *angeb*
So, dann machts mal gut ihr alle! Wer auch immer den Blog noch ließt. Kommentare sind ja irgendwie nicht so euer Ding! :-( Komischerweise sagt die Statistik aber, dass ziemlich viele Leute sich den Blog anschauen! Keine Ahnung... Traue nie Statistiken - sind so wieso alle getürkt!
Take care!
Mario
March 24 Von allem ein bißchen - unser Road Trip über Spring Break (März 2007)Hi Leute, bin mal ein bißchen faul diesmal und lass Athina das mit dem Blogeintrag für März regeln. Hab bis Dienstag unglaublich, scheiss viel zu tun, dass ich mir fast gar nicht merken kann, was alles ansteht. Das ist das Resultat von einer Woche Uni schwänzen. Wie bereits angekündigt sind wir für 12 Tage im Osten der USA rumgecruist und da gibt es einiges zu erzählen... Hier die Einzelheiten:
"Hallo, hallo! Ich bin’s wieder! Ich hoffe es geht euch allen wunderbar, trotz der Tatsache, dass ihr jetzt doch ein wenig Winter abbekommen habt J (ok, bis auf die glücklichen in Thailand)!
Mir geht es sehr gut, bin heute aus Boston zurückgekommen, nachdem wir dort Gianna verabschiedet haben, die heute wieder geflogen ist. Sie war genau 2 Wochen da und wir waren die ganze auf unserem geplanten roadtrip bis zum Süden…. War echt toll, vor allem hätte ich nicht gedacht, dass man in 2 Wochen soviel sehen kann! Achso, ich muss noch erwähnen, dass wir für diesen trip die komplette Woche vor springbreak schwänzen mussten…Aber was soll’s: Erlebnisse sind wichtiger als Uni! Also, gestartet sind wir in NYC, wo Gianna angekommen ist. Dort haben wir die ersten 2 Tage verbracht und sind dann von dort aus nach Washington DC. Haben das weiße Haus, das Capitol, und blabla, das übliche gesehen. Dann sind wir von dort aus über die Appalachian Mountains bis zum südwestlichsten Punkt von North Carolina, den Smockey Mountains National Park gefahren. Die Route war sehr schön…idyllisch durch die Berge und an Farmen vorbei… Von den Smockey Mountains sind wir dann nach Savannah, Georgia. Da hatte ich mich schon die ganze Zeit drauf gefreut! Der Süden! Georgia! Supi! Wir hatten tolles Wetter und konnten sogar in T-Shirt rumlaufen (Massachusetts hatten wir mit Winterjacke verlassen). Savannah hat mir supergut gefallen. Voller kleinen Parks mit großen Eichbäumen…dort würde ich gern eine Zeit lang leben…Ach, der Süden! Das war auch unser südlichster Punkt auf dem Trip. Danach ging’s wieder Richtung Norden, aber eine andere Strecke als auf dem Weg runter. Nächster Halt war Charleston in South Carolina. Auch unglaublich schön…wunderschöne Kolonialhäuser, viele sehr bunt, direkt am Meer….der Süden ist einfach unbeschreiblich…träum, träum…. Von Charleston sind wir dann über die Outter Banks (eine Inselgruppe entlang der Küste von N.Carolina) nach Virginia gefahren. Haben auch 2x die Fähre genommen um von Insel zu Insel zu fahren. Baden konnte man nicht, dafür war es zu kalt. Aber es war trotzdem schön, am Meer entlang zu fahren, das Salz zu riechen und die Wellen zu sehen. Weiter ging es dann nach Williamsburg, eine der allerersten Siedlungen in den USA. Das Örtchen ist immer noch original wie damals. Sehr interessant! Wir haben auch außerhalb von Williamsburg eine alte Plantation aus dem 17. Jahrhundert besucht. Die Familie wohnt immer noch auf dem Landsitz. Nächster Stopp war Philadelphia. Viel schöner, als ich’s mir vorgestellt hatte! Und soviel Geschichte! Dort ist die Halle in der die Declaration of Independence und die Constitution unterschrieben wurden. Natürlich waren wir dort drin! Philly hat mich mit Geschichte einfach umgehaun! Fand ich super! Ja und am Ende unseres Trips hatten wir immer noch Zeit um an einem outlet vorbeizuschauen und doch noch anderthalb Tage in Amherst zu verbringen. Gestern früh sind wir dann nach Boston gefahren und heute ist Gianni geflogen. War wirklich ein schöner roadtrip und es hat sich total gelohnt. USA ist nun mal ein riesiges Land und hat somit auch viel zu bieten. Aber es war auch anstrengend…wir sind insgesamt um die 5000 km gefahren. Uff! Deswegen bin ich heute auch froh, wieder mal in meinem Bettchen zu schlafen und nicht in irgendeinem Motel… So, soviel zum roadtrip.
Jetzt kommen die anderen Neuigkeiten: Mario und ich sind in Peru für das Sozialprojekt genommen worden! Ihr erinnert euch doch sicherlich, dass wir direkt nach USA nach Peru wollten. Ja, und es hat geklappt! Wir haben auch schon den Flug gebucht. Wir fliegen am 28. Mai hin und kommen am 20. August zurück nach NYC. Von dort aus fliegen wir dann am 26. August nach Deutschland. Wir werden 4 bis 6 Wochen in Arequipa an diesem Projekt teilnehmen (so wie’s aussieht ich am Kindergarten und Mario in der Großküche) und danach um die 4-6 Wochen durch das Land reisen. Freu mich so!!! Peru ist seit längerem das Land Nummer 1 was ich besuchen will!!! So, ich muss also nur noch 2 Monate hier für die Uni schufften und dann fängt das gute Leben an! Naja, ist nur auf 3 Monate begrenzt aber immerhin…
So meine Lieben, das waren jetzt genug news. Was gibt es bei euch? Wie sind eure Ferien? Vermisse euch alle furchtbar….
Ich drücke euch gaaaaaanz fest und schicke euch viele Küsse,
eure Athina"
So, hier noch der google maps - link zu unserer route:
Laßt es euch gut gehen und geht reisen, liebe Lesenden ;-) Grüße aus dem heute regnerischen Amherst!
Euer Mario
Nachtrag: Big Kochparty bei Harri... Kochen für 8 Leute: Bruschetta, Crostini ai funghi und lecker Lasagne! Photos sind in der Galerie!
March 06 0°F (-18°C), gefühlte Temperatur -14°F (-26°C) (Februar 2007)Hi Leute, alles klar bei euch? Es ist wiedermal so weit - neue Infos zu unserem USA-Aufenthalt. Leider diesen Monat aus Mangel an Zeit - dank der Uni - nicht so viel. Der Monat Februar war ja auch nicht so lange :-) .
Nachdem Athinas Eltern anfang des Monats uns verlassen haben, haben wir uns gleich in den üblichen Unialltag stürzen müßen. Dieses Semester gebe ich es mir ganz hart. Auf dem Programm stehen fünf Kurse, davon 3 im Computer Science Department, einer im Finance&Operations Dept und noch ein letzter im Spanischen. Ja, ich nehme meinen zweiten Spanischkurs derzeit und hoffe, dass ich mich damit auch gut für Peru vorbereiten kann. Ich denke, dass viele von euch wissen, dass Athina und ich Ende Mai bis Ende August in Peru sind, um zu arbeiten und zu reisen. JUHU... das wird cool! Ja, also wie gesagt Uni hat schon seit knapp einem Monat wieder angefangen bzw. wir sind gerade mitten im Semester und dementsprechend gibt es unglaublich viel zu tun. Trotzallem nehme ich mir die Zeit den Blog zu aktualisieren und ein paar Bilder zu unseren kleinen Ausflügen nach New Haven & New London sowie Salem hochzuladen.
Mit Martina und Nina sind wir vor 2 Wochen nach New Haven, was an der Küste von Connecticut gelegen ist, gefahren und haben dort Donat getroffen, der aus NYC kam. Martina kennen wir ja noch aus Heidelberg, Nina und Donat haben wir hier kennengelernt. Der ganze Trip war eher spontan organisiert und wir sind von Samstag auf Sonntag somit wieder einmal aus Amherst herausgekommen. New Haven sagt vielen vielleicht nicht so sehr viel, aber wenn ich euch die Uni nenne, die sich dort befindet, geht den meisten von euch vermutlich ein Lichtlein auf. YALE sollte vielen ein Begriff sein. Yale war eigentlich auch der Grund, warum wir dort hingefahren sind. Die Uni ist einer der besten in den USA und somit auch auf der Welt. Ich hatte es mir ein wenig wie Harvard vorgestellt, was sich aber im Nachhinein nicht ganz bestätigt hatte. Alles ist sehr eng aneinander gebaut und eine Art Campus gibt es dort eigentlich nicht. Es gibt einige "alte" und auch sehr schöne Gebäude. Am besten hat mir die Bibliothek gefallen, die schon fast in einem religiösen Stil gehalten war. Aber näheres könnt ihr über die Bilder erfahren. Nachdem wir eine halben Tag in New Haven verbracht haben, sind wir abends nach New London gefahren, was weiter östlich und auch am Meer liegt. Auf dem Weg dorthin haben wir uns in einem Motel eingemietet. Recht nahe an diesem Motel war eine richtig cooler amerikanischer Trackerpub, wo wir uns dann bei amerikanisches Atmosphäre einen hinter die Binde gegossen haben. Am morgen ging es dann weiter nach New London Downtown, wo wir in einem süßen Café am Hafen frühstücken waren und ein wenig rum geirrt sind. Auf dem Rückweg nach Amherst sind wir an der Küste entlang gefahren und haben an einer Art National Park halt gemacht. Im Prinzip war es ein normaler Strand, wo wir uns ein wenig eingefröstelt haben, da es um die 4°C waren. Das lustige an diesem Strand war, dass eine Art Club sich dort versammelt hatte, um einen Contest auszutragen. Der Wettkampf bestand darin mit Metalldetektoren selbst über den Strand verstreute Quater-Coins zu finden. Derjenige, der am meisten gefunden hat, hat gewonnen. Super lustig, was die Amerikaner so für Volkssporte neben, Football und Co. haben.
Eine Woche später sind Athina und ich nach Salem (etwas nördlich von Boston) gefahren. Salem ist bekannt für die Hexenverbrennungen, die es im Jahre 1692 gab, bekannt. Einige von euch kennen vielleciht das Buch oder den Film "The Crucible", wessen Handlung genau das wiedergibt, was in dem benannten Jahr dort geschehen ist. In Salem gibt es alles, was mit Hexerei zu tun hat und somit haben wir die Gelegenheit genutzt, um uns ein Hexenmuseum anzuschauen. Leider war dieses ein totaler Reinfall, da es eher Kinder ansprechen sollte und es eigentlich kein richtiges Museumm, sondern eher eine Nacherzählung der Geschichte in Form eines Puppentheaters war. Naja, das nächste Mal wissen wir es besser. ;-) Neben der Hexerei hatte Salem auch den bedeutenste Handelshafen dieser Zeit.
Ja, das war es im Prinzip auch schon für den Monat Februar. Für den kommenden Monat wird es wohl einiges mehr zu schreiben geben, da wir über Springbreak einen Trip nach Savannah, Georgia machen werden und Gianna aus Heidelberg uns besuchen kommt. Endlich wieder auf Reisen gehen...
February 04 Yo Man! I feel like some DOUBLES, Boy... (Januar 2007)Yo Man (wie man in Tobago sagt),
wie geht's euch allen? Wie schon angekündigt, waren wir 2 volle Wochen mit 3 KommilitonInnen auf den Karibikinseln Trinidad & Tobago. Leider war das Wetter nicht ganz so der Hit - 10 Tage regen vom Feinsten. Die ersten 5 Tage verbrachten wir in Arouca (40 Autominuten von der Hauptsstadt Trinidads "Port of Spain"). Dort beherbergte uns Mariselas (haben wir an der UMass kennen gelernt) Familie. In Trinidad herrscht eine sehr hohe Kriminalität aufgrund der Armut und des Drogentransports von Südamerika über die Karibik in die USA, somit ähneln sehr viele Häuser einem goldenen Käfig. Abends bleibt man besser ganz daheim und selbst tagsüber gibt es einige Gebiete in Trinidad an denen man sich nicht nur als Tourist nicht sehen lassen sollte. Trotz der Gefahr haben wir uns zu einigen Trips rausgetraut. Photos zu den Trips gibt es wie immer in der Gallery. An einem Tag sind wir die Westküste runtergefahren und haben einige Hindu-Tempel und Hindu-Statuen gesehen, sowie einen Trip durch den Regenwald gemacht. Am Ende des Tags haben wir uns von Sarika (Mariselas Freundin) den besten Stand zum "Doubles" essen, zeigen lassen. Doubles sind eine typische westindische Mahlzeit, die aus Brotfladen und Kichererbsen besteht. Wie ihr vielleicht bereits rausgehört habt,hat Trinidad viele indische Bürger (die andere Hälfte ist afrikanischer Herkunft). Die Inder sind, nachdem die Sklaverei abgeschafft wurde, als billige Arbeitskräfte nach Trinidad eingewandert. An einem anderen Tag haben wir uns die St. Benedikts Church in der Nähe von Port of Spain angeschaut (ebenfalls in einem Regenwald gelegen). Dadurch, dass wir mit Marisela's Familie in einem Haus gewohnt haben, konnten wir innerhalb kurzer Zeit recht viel von der Kultur mitbekommen. Interessant waren insbesondere die einheimischen Mahlzeiten (z.B. Salzfisch zum Frühstück).
Nachdem wir genug von Trinidad hatten, sind wir dann nach Tobago geschifft. Zunächst ohne Marisela, da sie mit ihrer Famiie etwas Zeit verbringen wollte. Die ersten 5 Nächte haben wir uns in Castara, ein gemütliches Fischerdorf direkt an einer Bucht an der Nordküste Tobagos. Hier haben wir es uns trotz schlechten Wetter gut gehen lassen. Unter den Highligts war ein Fischfang mit richtigen tobaganischen Fischermännern, Pelikane, die zum Sonnenuntergang von 20 Metern höhe in das Wasser gesaust sin, um ihr Abendessen zu bekommen, Schnorcheln am direkt in der Bucht gelegenen Riff (Stingray (Stachelrochen) gesehen) und "Easy Going" Karibikfeeling.
Die anderen 5 Nächte haben wir in Crown Point (Store Bay) im Westen der Insel verbracht. Hier haben wir uns mit Marisela und Sarika wieder getroffen. An dieser Bucht waren wir keine 20 Gehminuten von dem meißt fotografierten Karibikszenario von Tobago entfernt. "Pigeon Point" (see Galery). Hier haben wir uns dann auch mal an dem Fischen mit ner Leine versucht. Leider hat es nicht so ganz geklappt und wir sind immer ohne Fisch in der Tüte nach Hause gegangen. Am vorletzten Tag haben wir uns einen Van mit Fahrer für einen Tag gemietet und sind durch die ganze Insel gecruist. Einige Buchten, wie Speyside, Mt. Irvine Bay, Back Bay, English Man's Bay und Partuvelier Bay, sowie eine Fahrt durch den Regenwald Tobagos waren auf dem Programm.
Insegsamt hatten wir eine schöne Zeit, auch wenn das Wetter nicht das beste ist und ich freue mich schon auf das nächste Mal, wenn die Sonne so heiß ist, dass man es einfach nur im Schatten aushalten kann.
Die letzten 2 Wochen waren Athinas Eltern bei uns zu Besuch und wir haben Trips nach Boston, Wrentham Outlets, Northampton, Holyoke und Springfield gemacht. In Boston haben wir das erste Mal das MIT (Massachusetts Institute of Technology) und die HAVARD University in Cambridge besucht. Sehr beeindruckend!!! Sonst haben wir es uns einfach in griechischer Manier gut gehen lassen. Viel gegessen, viel getrunken und einfach nur Spass gehabt... Ja mas und Grüße nach Gießen!!! :-)
Jetzt sind wir nach fast 2 Monaten wieder einmal alleine in Amherst und die Uni hat schon angefangen. Dieses Semster höre ich Kurse in Artificial Intelligence, Robotics und Advanced Databases. Morgen schau ich mir noch einen Management Kurs an und entscheide mich vielleicht noch für einen 4ten Kurs. January 19 Finally (Dezember 2006)Endlich wieder mal ein Post. Etwas verspätet aber immerhin noch im Januar. Erstmal ein Frohes Neues an alle. Hoffe, ihr seid alle gut gerutscht!
Nun zu dem Geschehenen: Anfang bis Mitte Dezember war nicht viel mit Leben außerhalb meines Cubes oder Zimmers. Die meiste Zeit waren wir mit irgendwelchen Exams, Homeworks oder ähnlichen Uni-Sachen beschäftigt. Also, alles relativ öde! Das einzige Highlight war, dass Manos und Behnaz einen Weihnachtsbaum gekauft haben und wir ihn alle zusammen geschmückt haben.
Am 14. Dezember sind dann meine Eltern und mein Bruder nach Amherst gekommen und genau an diesem Tag hab ich auch mein letztes Final-Take-Home-Exam gehabt und abgegeben, quasi genau zur richtigen Zeit. Ich konnte somit sehr viel Zeit mit meiner Familie verbringen. Athina war noch 2 Tage mit der Uni beschäftigt, konnte danach aber überall hin mitkommen.
Wir waren bis zum 23. in Amherst und haben viel unternommen. Zunächst waren wir im Quabbin Reservoir wandern. Das ist ein riesig großes künstlich angelegtes Wasserreservoir, was 40% der Bevölkerung Massachusetts mit Wasser versorgt. Es gibt dort einige Hiking-Trails und bietet auch Möglichkeiten zum Biken.
An dem ersten Wochenende waren wir im Outlet in Wrentham. Das ist die Stadt mit Designer-Bekleidungsgeschäften, in der wir schon mal anfangs (als wir unser Auto gekauft hatten) waren. Auch wenn man eigentlich gar keine Klamotten brauch, verführt dieses „Village“ dazu Geld auszugeben und viel Zeit dort zu verbringen. Also, besser nicht so oft hinfahren.
Da mein Vater unbedingt an die Küste wollte, sind wir nach Newport in Rhode Island gefahren. Newport ist eine Stadt direkt am Atlantik, welche bekannt für ihre außergewöhnlichen Häuser an der Küste. Es gibt dort einen Cliffwalk, der an vielen pompösen Mansions (Landhäuser) entlang führt. Die Innenstadt ist aufgrund ihrer vielen kleinen Geschäfte und Restaurants auch sehenswert.
Am Ende unseres Amherstaufenthaltes haben wir auch noch Boston besucht. Zum Glück hatten wir super Wetter, was den Anblick dieser Stadt noch schöner macht.
Am 23. Dezember haben wir dann Amherst verlassen, um in New York Weihnachten und Silvester bei meiner Cousine 2. Grades und ihrem Mann zu verbringen. Die Fahrt dorthin hat sich ganz schön gestreckt, für die 200 Meilen haben wir dank Stau 6 Stunden gebraucht. Zirka 1 Stunde haben wir stockenden Verkehr gehabt, da die Polizei alle Spuren bis auf eine aufgrund eines Unfalls abgesperrt hatten. Später hat sich rausgestellt, dass der Unfall eigentlich ein Witz war. Die Kunst des Absperrens von Autobahnen bei Unfällen haben sich die Amis wahrscheinlich bei den Deutschen abgeschaut.
Endlich in New York angekommen, konnten wir uns es dann im Hause meiner Cousine, die die meiste Zeit am Kochen war, gemütlich machen. Weihnachten haben wir bei guten Essen im kleinen Kreis verbracht; ebenso Silvester. Da ich bereits 1995 in New York war und damals so begeistert davon war, hatte ich relativ große Erwartungen, die teilweise nicht erfüllt wurden. Lower Manhattan mit den ganzen Hochhäusern war sehr düster. Die Atmosphäre war etwas bedrückend, nicht nur wegen der vielen traurigen Leute am Ground Zero, die teilweise immer noch jeden Tag dort hingehen, um die Verstorbenen zu gedenken. Vom Südzipfel Manhattans, im Battery Park hatte man einen recht schönen Blick auf Liberty Island, dass ist die Insel, wo die Freiheitsstatue steht.
Der riesige Weihnachtsbaum und die bekannte Eislaufbahn am Rockefeller Center war eher ein Reinfall. Im Fernsehen sieht das immer so toll und riesig aus. In Wirklichkeit ist es aber gar nicht so pompös und der Baum ist einfach nur kitschig. Die Preise zum Schlittschuhlaufen sind einfach nur übertrieben.
Neben diesen Sachen haben wir uns in Manhattan noch Chinatown und Little Italy ist. Leider haben die Chinesen das meiste des damaligen Little Italys übernommen und überall sind nun China-Restaurants und Fischstände. Außerdem hängen an jeder Ecke Peking-Enten. In dieser Woche in New York sind wir sehr viel gelaufen, was bei den riesigen Distanzen sehr ermüdend ist. Jedoch konnten wir somit recht viel von Manhattan sehen, eingeschlossen Greenwich Village, East Village, Chelsea etc., das sind alles ganz nette Viertel im Herzen von Manhattan.
Was richtig cool war, war die Broadway-Aufführung von Color Purple, die wir uns in der Nähe des Times Squares angeschaut haben. Die Tickets dafür sind normalerweise unverschämt teuer, aber es gab eine Art Outlet-Verkauf, wo wir die Karten für 50% des Original-Preises bekommen haben. Sehr cool und nur zu empfehlen.
Ein weiteres Highlight war das Knicks vs. Pistons Basketball-Game, was Sandro, Athina und ich uns um Madison Square Garden angeschaut haben. Das muss man auf jeden Fall mal gemacht haben. Wir hatten das Glück, dass es drei Overtimes gab und wir uns somit ein fast 3 ½ Stunden Spiel anschauen durften. Am Ende haben die Knicks dann mit 151 zu 145 gewonnen. Nach dem phenomenalen Triumph der Knicks sind wir dann noch in „Greenwich Village“ was trinken gegangen. Ganz nach Art „Sex and the City“… Coole Szenekneipe. Hab selten für einen Cocktail 13$ bezahlt.
Am nächsten Tag sind wir dann nach Coney Island gefahren. Sandro wurde leider krank. Und konnte somit nicht mitkommen. Coney Island nennt sicht Landstreifen unweit von Brooklyn Richting Süden, wo man sehr schön an der Promenade spazieren gehen kann. Viele Möwen und Leute, die Pelota oder Schach spielen, sieht man in diesem Teil von New York. Nach dem dortigen Spaziergang sind wir dann zurück zum Auto gelaufen. Leider erlitten wir einen derben Schock. 45$ wegen „Parking Violation“. Was war geschehen? Hatten doch unsere Parkuhr bezahlt! Nach einem kurzen Moment bemerkten wir, dass wir ganz einfach falscher Richtung in der 90 Grad Parklücke standen. An einem kleinen Schild stand nämlich dass man doch „90 Degrees Head-In“ parken sollte. Wir standen leider Head-Out. Das war sicherlich das letzte Mal, dass ich in den Staaten rückwerts irgendwo eingeparkt bin… 45$ Tsssss!!!.
An einem anderen Tag wollten wir uns einen nah gelegenen Teil von Long Island anschauen. Sind dann dort an einem verlassenen Strand spazieren gegangen. Der komplette Strand war mit Muschlen bedeckt und man hatte einen recht schönen Blick auf die Skyline von New York.
Am Sonntag sind wir dann ziemlich früh aufgestanden und waren fast 2 Stunden mit Bus und Subway unterwegs, um uns in einen Gottesdienst in einer Baptist Church in Harlem anzuschauen. Primäres Ziel war es natürlich die Predigenden bei einem netten Gospelsong zu erwischen, was und auch gelungen ist. Echt wie in „Sister’s Act“. Lustig war, dass wir zuerst ziemlich Muffe hatten nach Harlem zu fahren und damit gerechnet hatten, dass wir die einzigen hellhäutigen im ganzen Gottesdienst wären. Naja, jedenfalls wurde das nicht ganz bestätigt. An einigen Kirchen standen Leute in einer 100m Schlange, um in den Genuss des Gospels zu kommen. Insbesondere an einer von Lonely Planet als touristenfreundlich beschriebene Kirche war eine Schlange von mindestens 200 Touris. Wir haben es dann ganz geschickt gemacht und sind einfach in eine kleinere Kirche in einer Seitenstrasse gegangen. Leider waren auch in dieser Kirche recht viele Touristen. Nach dem Gottesdienst sind wir dann durch Harlem runter zur Columbia University gelaufen. Durch den Central Park sind wir dann an den „Strawberry Fields“ (Denkmal zu Ehren John Lennons) vorbei und ab zurück in die Subway gen Brooklyn. Nachdem es Sandro mit Erkältung und Fieber erwischt hatte, war Athina die nächste. Zum Glück war es nicht ganz so schlimm bei ihr, so dass wir am 3. Januar unseren wohlverdienten Urlaub und Trinidad & Tobago antreten konnten. ;-) Dazu Ende Januar mehr.December 03 It's getting outrageously cold!!! (November 2006)Hi, meine Lieben!!!
Hoffe es geht euch allen gut und ihr seid alle schon in Weihnachtsstimmung. Bis vor ein paar Tagen hat hier noch niemand über Weihnachten gesprochen, da im Mittelpunkt des Geschehens "Thanksgiving" stand. Ein Tag wie kein anderer im Land der unbegrenzten Möglichkeiten... Die Amerikaner feiern "Thanksgiving" als wäre es Weihnachten nur dass es keine Geschenke gibt und man sich auch nicht verpflichtet fühlt, Geschenke zu verteilen. Also, alles ganz locker!!! Thanksgiving gibt es dank der Pilger, die sich im Jahre 1621 nach dem ersten überstandenen harten Winter versammelt haben, um 4 Tage am Stück zu essen und zu feiern. Jedenfalls haben wir unser Thanksgiving bei Cathreen und ihrer Familie in Springfield, MA verbracht. Ganz authentisch! Die Familie war super nett und das Essen auch sehr lecker. Es gab wirklich eine große Auswahl an verschiedenen Verkostungen. Darunter sehr viel mit Kürbis: Kürbisbrot, Kürbiskuchen, Kürbismuffins, Kürbispancakes etc. ;-). Wenn man Pumpkin mit etwas anderem gemischt ist, schmeckt es sogar ganz lecker. Natürlich gab es auch einen riesigen Turkey mit Stuffing (Füllung). Komischerweise wurde die "Füllung" jedoch neben seperat zubereitet und neben dem Turkey serviert. Nachdem wir mit dem Hauptgang fertig waren, sind wir dann noch zu der Tante von Cathreen gegangen, um uns noch mit einer Reihe von delikaten Nachtischen den Bauch voll zu hauen. Leider hat bei uns nicht mehr allzu viel reingepaßt! Einen Tag nach Thanksgiving sind wir dann nach Montreal, Kanada gefahren. Insgesamt waren wir zu siebt auf zwei Autos verteilt. Die Fahrt ging eigentlich recht flott. Wir waren nicht einmal 5 Stunden unterwegs. Leider war der erste Eindruck von Montreal katastrophal, da unser Hostel sehr eklig war. Wir hatten ein 14 Bett Zimmer, wobei man sagen muss, dass wir auf Luftmatratzen gepennt haben und Mr. Schimmel nicht weit von uns weg war. War schon ganz schön abturnent. Naja, jedenfalls haben wir nicht viel Zeit in den 2 Tagen im Hostel verbracht, da wir die ganze Zeit Montreal erkundet hatten und bis Nachts unterwegs waren. Montreal ist eine sehr moderne Stadt. Ab und an trifft man auch auf ein paar alte historische Sites, die im 17. Jahrhundert von den Franzaken oder Briten erbaut wurden. Montreal gehört zu dem Staat Quebec und die Amtssprache ist französisch. Dennoch können die meisten Einwohner auch Englisch, was ganz praktisch war, da ich kein Wort französisch spreche. Jedenfalls haben wir uns von Old Monreal über, Downtown Montreal und Mt. Royal bsi hin zum Casino und Underground Montreal alles angeschaut. Genaueres gibt es dann in der Photogalerie. Nach diesem schönen 2 Tagen sind die anderen 5 zurück nach Amherst gefahren und Athina und ich hatten uns bereits von vorne herein entschieden noch 1 1/2 Tage nach Quebec City zu fahren. Quebec City ist nochmal 3 Autostunden weiter nordöstlich von Montreal, aber immernoch im Staat Quebec. Das sind hier riesige Distanzen, die man zurücklegen muss, um irgendwo hinzukommen. Quebec City ist ganz anders als die Metropole Montreal. Diese Stadt hat eine ganz gemütliche Altstadt mit Stadtmauer und ist die erste Stadt in der französischen Kolonie Kanadas. Hier gibt es viel mehr historische Sehenswürdigkeiten als in Montreal und man fühlt sich fast wie in einem alten Städtchen in Europa. Die Leute sind sehr hilfsbereit und sprechen ausschließlich französisch. Dennoch haben wir ein paar Leute getroffen, die uns mit gebrochenem Englisch bei Fragen weiterhelfen konnten. Das Hostel in Quebec war super geil und eine Wiedergutmachung von dem katastrophalen Hostel in Montreal. Bevor es wieder zurück nach Amherst ging haben wir uns noch einen relativ großen Wasserfall (1 1/2 Mal so hoch wie die Niagara Fälle, aber viel weniger Wasserfluss) angeschaut. Zurück in Amherst sind wir nun und es geht an die letzte harten 2 Wochen in diesem Semester... Es warten noch einige Projekt reports und final exams auf uns. Warte sehensüchtigst auf die Zeit nach diesen 2 Wochen. Das war es eigentlich auch schon vom Monat November. Ach halt, wir waren am Anfang des Monats noch auf einem Ice Hockey Spiel der UMass. Aber dazu mehr in der Galerie... October 30 Indian Summer (Oktober 2006)Hey Guys, how is it going?
Das ist also der Indian Summer dachten wir uns, bis uns Kathreen darauf aufmerksam gemacht hat, dass Indian Summer ein schöner Nachsommerlicher Herbsttag ist und es sich dabei gar nicht um einen bestimmten Zeitraum handelt, indem die farbenprächtige Natur des Staates Massachusetts ihr Unheil treibt.
Um gleich bei Kathreen zu bleiben: Sie ist Amerikanerin und ihr Vater hat 11 Geschwister und somit eine riesige Familie und sie hat uns zu Thanksgiving zu sich nach Hause eingeladen. Sau cool Thankgsgiving bei ner amerkianischen Familie! Könnte nicht besser sein!
Dieser Monat war wieder voller neuer Dinge, die ich mir kaum behalten kann. Hoffe, dass ich nichts vergesse! Wir wollten und ja eigentlich kein Auto kaufen, aber auf Dauer wurde es doch recht anstrengend aufgrunde der langen Distanzen alles mit Bus oder zu Fuß zu bewältigen; also haben wir uns um ein Auto gekümmert. Es hat recht viel Zeit gebraucht ein gutes und presiwerte Auto zu finden. Letztendlich sind wir über das Internet auf eine Auto in Easthampton (12 Milen von Amherst) aufmerksam geworden. Nun sind wir in Besitz eines Nissan Sentra, Baujahr 1997 mit 130000 Milen (das sind fast 200000 km, aber das ist hier nichts ungewöhliches) und können die Gegend erkunden.
Das haben wir auch gleich gemacht in dem wir am Sonntag vor Colombus Day (Feiertag) nach Wrentham gefahren sind. Wrentham ist wohl das größte Outlet in Massachusetts und dieses Dorf wurde nur gebaut um möglichst viel günstige Klamotten und jegliche Art anderes Zeug auf möglichst kleinen Raum zu platzieren und zu verkaufen. Sowas hab ich noch nie gesehen! Wir waren 6 Stunden unterwegs und haben uns DKNY, Calvin Klein, Nautica, Sony, Adidas, Tommy etc. Outlet Stores reingezogen bis wir nicht mehr konnten bzw. die Läden zu gemacht haben. Das Beste war, dass alles so scheiss günstig war! Eigentlich wollten wir an diesem Tag noch nach Rhode Island runter und uns Providence (die Hauptstadt von Rhode Island) anschauen, aber wir kamen einfach nicht von den Läden weg.
Ein Wochenende drauf sind wir dann zu den Berkshire gefahren. Das ist eine Gegend in Western Massachusett, die gerade an einem Indian Summer-Tag sehr sehenswert sein soll, da man dort sehr gut Wandern kann und es schöne alte Städtchen gibt. Leider war unsere Erfahrung, die wir dort gemacht haben nicht ganz so schön. Viele alte Leute und das Wetter war auch nicht so toll! (siehe Photos "The Berkshire")
Halloween ist am Dienstag. Die ganzen Partys waren allerdings schon vergangenes Wochenende. Wir awaren am Samstag auf einer, die ganz cool war bis die ersten Glassflaschen geflogen sind. Manche Undergrads können hier mit Alkohol überhaupt nicht umgehen. Leider hab ich die Hälfte meines Kostumes verloren (Der Scary Guy aus Sream | Athina war ne "good witch").
Achso, auf nem Football Game waren wir auch. Das ist echt mal en Besuch wert gewesen. Das coole war, dass an diesem Wochenende Homecoming Weekend war, d.h. dass alle Alumni (Absolventen) aus der Gegend nach Amherst kommen und Amherst fast am platzen ist. In Amherst wird dann der Ausnahmezustand ausgerufen: Undergrads trinken Bier in der Öffentlichkeit, man muss fast ne Stunde warten bis man in ne Kneipe reingelassen wird und es gibt viele Sachen umsonst. Die T-Shirts, die wir auf dem Photos (siehe Footbal Game) anhaben waren umsonsten und Essen und Trinken gab es auch für umme. Zu einem Footbal Game zu gehen lohnt sich nicht nur wegen des Spiels an sich, sondern auch wegen dem ganzen Drumherum. Die Marching Band, Cheerleaders, die Hymne, die Fans und und und... echt wie man es aus Filmen kennt.
An einem anderen Tag waren wir in Northampton, was ja als gay-capital der Eascoast gehandelt wird und dort sind wir zufällig in ne Disco rein, wo es fast nur Homosexuelle gab. Sau cool wie die abgegangen sind. Das beste war jedoch der Body-Contest, wo Frauen und Männer in einer Kompetition versuchen durch Tanz und Sexappeal $100 zu gewinnen. Und was man nicht alles für $100 macht!!! :-)
Unimäßig haben wir jetzt Halbzeit in diesem Semster oder auch MIDTERM genannt. Einige Klausuren sind schon geschrieben und Projekte sind am Laufen. Die Kurse sind verdammt zeitaufwändig und es gan eine Woche, wo ich jeden Tag etwas abgeben mußte oder Klausur schreiben oder Präsentation halten mußte. Also, man ist hier ziemlich busy!
Das Kajaken habe ich aufgegen, nachdem ich mir ne Zerrung oder ähnliches im linken Brustbereich geholt hatte, die recht langwierig war! Im Intramural sind wir vergangene Woche in den Playoffs gescheitert. :-( Jetzt muß ich mir was anderes suchen, um ein paar Kilos wegzubekommen bzw. um nicht zuzunehmen. Squash oder auch Racquetball ist hier sehr beliebt!
Diesen Monat haben wir recht viel geplant und es stehen einige Dinge an. Davon werde ich euch aber erst die kommenden Monate berichten!
Nicht nur die Zeit fliegt, sondern auch das Geld...
Liebe Grüße aus Amherst!!!
September 30 Der erste Monat (September 2006)Also... der erste Monat ist jetzt schon mal rum, quasi! Haben schon recht viel erlebt, viele Leute kennengelernt und die Uni hat auch schon seit gut 3 Wochen begonnen. Die ersten Eindrücke waren ein wenig enttäuschend, da Amherst (dass ist da wo wir jetzt für 9 Monate sind) im Web besser aussah als in reality. Amherst ist trotz knapp 24000 Studis ein Dorf. Es gibt eine Hauptstrasse, wo abends von Do-Sa der Punk abgeht und es gibt auch ne Disco namens "Monkey Bar", wo nur Hip Hop läuft. Was anderes gibts im Amiland net! Jetzt mal en bißchen koordinierter: Zunächst das Universitäre. Der Campus nimmt etwa die Hälfte der Stadt ein und ist verdammt groß und man muss teilweise 30 min laufen um von einer Vorlesung zur anderen zu kommen. Dennoch ist er recht übersichtlich. Wir sind etwa 90 Austauschstudis davon die Hälfte Deutsche, was ziemlich ärgerlich sein kann, wenn man sein Englisch aufbessern will. Dennoch versucht man hier stets englisch zu reden auch wenn man nur unter Deutschen ist. Die andere Hälfte sind Inder und Chinesen und dann gibts noch ne Minderheit, die aus dem Rest der Welt stammt (Schweden, Franzaken, keine Italiener, dafür Griechen, Pakos, Trinidanesen?, Brazilianer, Chilenen, Mexikaner,...). Die Uni ist verdammt gut, wie wahrscheinlich alle hier in den Staaten, was an sich kein Wunder ist, wenn man als Student knapp 10000 Dollar im Semester latzen muss. Wir natürlich nicht, weil wir ha Gäste sind :-) Für die Informatiker: Höre 4 Vorlesengen in diesem Semester und zwar Bioinformatics, Information Retrieval, Interactive Web Animation and Organizational Behavior (Managment-Kurs). Sind alle sehr zeitaufwendig und von recht hohem Niveau. Wenn man in Deutschland studiert, ist das hier genau das was man braucht, nämlich ein Tag voller Hausaufgaben, Exams, Präsenatationen, Projekt etc. Dafür brauch man viel Ansporn und Disziplin, wie ihr euch vielleicht vorstellen könnt. Die Profs sind alle sehr cool hier und stellen sich immer gleich mal mit dem Vornamen vor. Außerdem hab ich mein eigenes Office, was ein 2x2m langer Cube ist (ist halt so in Amerika - Großraumbüro). Das essen ist sehr amerikanisch, d.h. es gibt keine Mahlzeit, die weniger als 1500 Kalorien hat. Nichtsdestotrotz schmeckt es einfach gut :-) Ich versuche zum Ausgleich Sport zu treiben, komme aber nicht so recht dazu. Außerdem versuchen wir immer zuhause zu kochen, weil hier alles recht teuer ist. Dieses Semester spiele ich mit ein paar international students in einem Fußball Uni-Cup (hier intramural genannt) mit. Die spielen hier alle sehr aggresiv und hart und mit wenig Technik. Hauptsache druff uff de Ball!!! :-) Außerdem bin ich im Kajakkurs und hab schon ne Eskimorolle gelernt. innerhalb von einem Tag, sau geil! ;-) Unser Roommate, Manos, ist Grieche und auch wenn er noch der ordentlichste ist, gibt er sich stets Mühe uns irgendwie zu helfen. Er kennt halb Amherst und so kommt man schnell unter Leute. Mit den anderen Austauschstudis haben wir auch recht viel zu tun. Die haben wir alle in der ersten Wocher (Orientation week) kennengelernt. Waren mit einigen schon oft unertwegs und haben sogar zwei Road Trips nach Boston und Cape Cod gemacht. Erstes kennt sicherlich jeder und es ist nur zu empfehlen dort sich mal en Wochenende aufzuhalten. Wird als schönste und europäischste Stadt Amerikas gehandelt. Cape Cod ist ne Halbinsel im Süden von Boston und lädt bei gutem Wetter zum Baden ein. Wir waren zu 11t über ein Wochenende dort und hatten uns dafür Autos gemietet. War sehr schön... Was noch sehr cool ist, ist das Wildleben hier in Massachusetts! Hier laufen so viele squirrels (Eichhörnchen) rum, bunte Vögel und Tiere, die man in Deutschland halt noch nie gesehen hat und man nocht weiß, ob sie gefährlich sind oder nicht! So, das sind die ertsen Eindrücke meinerseits... Sorry, wenn ich sehr monoton geschrieben habe, aber ich hasse es zu schreiben! Die Zeit geht so verdammt schnell rum!!! |
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